Mein Weg
Mein Weg in die Sicherheit begann nicht am Bildschirm — sondern am Lötkolben.
Gelernt habe ich Radio- und Fernsehtechniker: Elektronik auf Bauteil-Ebene, dort wo ein Gerät entweder funktioniert oder eben nicht. Später kam das Studium der Elektro- und Informationstechnik dazu — Halbleiter, systemnahe Programmierung, Netzwerke. Das Verständnis, wie Systeme von der Platine bis zur Software zusammenhängen.
Ob Einbruchmeldeanlage oder Firewall — es ist immer dieselbe Frage.
Über Jahre habe ich Gebäude und Anlagen physisch abgesichert: Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Rauch- und Wärmeabzug — als Servicetechniker im Außendienst, davor im Fernmelde- und Sicherungsdienst. Tausende Stunden an genau einer Frage: Wo ist die Lücke, und wie kommt jemand rein, der nicht rein soll?
Genau dieser Instinkt trägt heute meine Arbeit in der IT-Sicherheit. Eine Firewall ist eine Einbruchmeldeanlage fürs Netzwerk. Ein offener Port ist eine unverschlossene Tür. Ich bringe das, was ich seit Jahren physisch mache, auf die digitale Ebene — vertieft im Cybersecurity-Studium und im täglichen Selbststudium, mit denselben Werkzeugen, mit denen auch Angreifer arbeiten.
Der Name ist bewusst gewählt: Aspis ist griechisch und bedeutet Schild — eine Verbeugung vor meinen Wurzeln und vor dem, worum es im Kern geht: schützen, was wichtig ist.