Mein Weg
Mein Weg in die Sicherheit begann nicht am Bildschirm — sondern am Lötkolben.
Gelernt habe ich Radio- und Fernsehtechniker: Elektronik auf Bauteil-Ebene, dort wo ein Gerät entweder funktioniert oder eben nicht. Dazu vier Jahre Bundeswehr als Radar- und Fernmeldeunteroffizier, mit Wach- und Sicherungsaufgaben. Später das Studium der Elektro- und Informationstechnik, ohne Abschluss: Halbleiter, systemnahe Programmierung, Netzwerke. Das Verständnis, wie Systeme von der Platine bis zur Software zusammenhängen.
Ob Einbruchmeldeanlage oder Firewall — es ist immer dieselbe Frage.
Seit sechs Jahren sichere ich Gebäude und Anlagen physisch ab: Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Rauch- und Wärmeabzug, als Servicetechniker im Außendienst. Tausende Stunden an genau einer Frage: Wo ist die Lücke, und wie kommt jemand rein, der nicht rein soll?
Genau dieser Instinkt trägt heute meine Arbeit in der IT-Sicherheit. Eine Firewall ist eine Einbruchmeldeanlage fürs Netzwerk. Ein offener Port ist eine unverschlossene Tür. Ich bringe das, was ich seit Jahren physisch mache, auf die digitale Ebene, vertieft im Studium Cyber Security (B.Sc.) an der IU Internationalen Hochschule und im täglichen Selbststudium, mit denselben Werkzeugen, mit denen auch Angreifer arbeiten.
Der Name ist bewusst gewählt: Aspis ist griechisch und bedeutet Schild — eine Verbeugung vor meinen Wurzeln und vor dem, worum es im Kern geht: schützen, was wichtig ist.